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„Wir alle müssen unseren Teil beitragen“

free muslim dating site uk Der Hankensbütteler Jürgen Rohde schreibt zum IK-Artikel vom 2. Juni über die „Stunde der Gartenvögel“ des Nabu:

free muslim dating site canada Im letzten Beitrag zu diesem Thema ging es mir darum, die Bevölkerung auf den gravierenden Schwund an Brutvogelarten aufmerksam zu machen. Anlass war der Aufruf des Nabu, man möge in seinem Garten die beobachteten Vögel zählen. Meine Bedenken waren, dass sich, wie schon bisher, nur die bekannten Arten wie Kohlmeise, Buchfink und Ähnliche auf der Liste wiederfanden. Der Aufruf hätte lauten müssen, nach denen Ausschau zu halten, die massiv gefährdet sind, wie etwa dem Gartenrotschwanz. Mir ging es nicht darum, Schuldige für diesen Artenrückgang ausfindig zu machen. Dies wäre in einem zweiten Durchgang zu machen. Dass für den Schwund in der freien Feldflur die industrielle Landwirtschaft verantwortlich ist, ist keine Frage. Das heißt aber nicht, dass die Landwirte die Schuldigen sind. Wenn man überhaupt nach Schuldigen suchen will, so sind es die Politiker, die dafür verantwortlich sind, dass die Landwirtschaft zu einem Teil der freien Marktwirtschaft gemacht wurde, in der Hoffnung, dass der Markt alles von selbst regelt. Das Dumme ist nur, dass die Natur Marktgesetze nicht kennt, sondern nur ihre sich selbst regulierenden Regelkreise. Und wenn die überlastet werden, brechen sie eben zusammen, wie uns gerade das Zusammenbrechen der Lerchenpopulation deutlich macht.

free muslim dating site in usa Aber hierfür einzelne Schuldige zu benennen, greift zu kurz. Wer sich das billige Grillsteak bei Aldi an der Fleischtheke kauft, darf sich nicht über Massentierhaltung aufregen, wer Ökostrom haben will, darf sich nicht über Windräder oder endlose Maisfelder beschweren. Das ließe sich beliebig fortführen, nur soviel: Wir alle sind aufgefordert, über unseren Anteil der „Schuld“ nachzudenken. Immer nur auf andere zu zeigen, führt zu keiner Lösung.

free muslim dating site without credit card Und nun zum drastischen Schwund vieler Zugvögel, die im südlichen Afrika überwintern. Über die Zusammenhänge kann man nur spekulieren. Da sind einmal die Winterquartiere, die von Dürrekatastrophen heimgesucht werden, sodass die Vögel sich nicht genug Fettreserven anfressen können, um die Strapazen des weiten Fluges zu meistern. Die eine Barriere, die Sahelzone und die Sahara, hat sich aufgrund des Klimawandels verbreitert, sodass auch daran etliche Vögel scheitern können. Damit sind wir bei dem Klimawandel und unserem Anteil an seiner Entstehung. Auch hier wieder: Wer seine Brötchen am Sonntag mit dem Auto holt, anstatt sich auf das Fahrrad zu schwingen, wer sich mit einem Billigflieger in ein fernöstliches Land zu seinem Urlaub bringen lässt, darf sich nicht über gestiegen CO²-Ausstoß beschweren, er ist ja selber Teil des Problems. Auch hier sind gemeinsame Anstrengungen erforderlich. Ein Kohleausstieg, und zwar sofort, ist dringend zu fordern. Dass dies mit Verzicht und Anstieg der Energiekosten verbunden ist, muss uns klar sein. Aber anders werden wir die Energiewende nicht schaffen – und damit auch nicht das Problem der Zugvögel lösen.

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